Studien-Recherche 2016-4

Mobilfunk-Studienergebnisse bestätigen Risiken
Studienrecherche 2016-4 veröffentlicht
In diesem Sonderdruck des Reviews von Hensinger / Wilke wird ein Überblick über neue Forschungsergebnisse gegeben.

Die weltweite Forschungslage ist dokumentiert in der Referenzdatenbank der WHO, dem EMF-Portal, das u.a. auch von der deutschen Bundesregierung finanziert wird. In dieser Datenbank stehen derzeit 1.288 Studien (Stand 12.11.2016) zum Mobilfunk, davon zeigen nach unserer Auswertung ca. 700 biologische Effekte, meist mit gesundheitsschädigenden Effekten, und meist unterhalb der Grenzwerte. diagnose:funk gibt dazu regelmäßig diese Studienrecherchen heraus.

Aus der Einleitung: 'Digitale mobile Geräte funken mit nicht-ionisierender Strahlung. Die Risiken der elektromagnetischen Felder (EMF) für den Menschen sind seit den 50er-Jahren aus Medizin und Militärforschung bekannt. Der Artikel dokumentiert neue Studienergebnisse zu den Endpunkten Gentoxizität, Fertilität, Blut-Hirn-Schranke, Herzfunktionen, Kognition und Verhalten. Ein gesicherter Schädigungsmechanismus ist oxidativer Zellstress. Neue Hypothesen zu weiteren Wirkmechanismen werden dargestellt. Über die Risiken der Mobilfunktechnologien werden die Nutzer unzureichend informiert, eine Vorsorgepolitik wird nicht eingeleitet. Die Unsicherheiten über die Risiken in der Öffentlichkeit sind nicht auf unklare Forschungsergebnisse zurückzuführen, sondern auf den beherrschenden Einfluss der Industrie auf Politik und Medien.'

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