Allgemeines zu Studien

Erste Studien, in denen gesundheitsrelevante Effekte unter einer hochfrequenten Bestrahlung gefunden wurden, erschienen bereits in den 30er Jahren. Kurz nach dem 2. Weltkrieg rückten dann Studien zur Strahlung von RADAR-Geräten in den Vordergrund. Auslöser waren die auffallend häufigen Fälle von grauem Star unter Radartechnikern. Bereits Anfang der 80er Jahre wurden durchschnittlich etwa 5 Studien pro Monat zu biologischen Effekten hochfrequenter Strahlung publiziert. Diese verwendeten jedoch zum Teil noch Feldstärken, die nicht selten zu erheblichen Erwärmungen des Gewebes führten und daher einen sog. thermischen Effekt dokumentierten.

Bei der Einführung des flächendeckenden Mobilfunks, 1998, belief sich die Zahl der Studien bereits auf etwa 1500. Von diesen Studien fanden gemäss umfangreichen Metaanalysen etwa 70% einen Effekt. 30% der Studien – und meist solche die von der Elektro-Industrie oder dem Militär finanziert wurden - fanden dagegen keinen. Seit 1998 werden jedes Jahr etwa 60 Studien zu hochfrequenter Strahlung publiziert. Die gesundheitlichen Effekte hochfrequenter Strahlung sind daher alles andere als „unerforscht“. Betrachtet man nur die Studien unabhängiger Forscher, so ergibt sich ein klares Bild: Mobilfunkstrahlung kann biologische Systeme erheblich schädigen, und neuere Studien belegen immer häufiger, dass die Effekte bereits weit unterhalb der geltenden Grenzwerte beginnen.

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