Yakymenko: Langzeiteinwirkung von Mikrowellen

Experimental Oncology 2011, Review, 33,2, 62-70
Langzeiteinwirkung von Mikrowellen - Bestrahlung durch Radar und Mobilfunk löst Krebswachstum aus

I. Yakymenko1,2*, E. Sidorik1, S. Kyrylenko3, V. Chekhun1
1R.E. Kavetsky Institute of Experimental Pathology, Oncology and Radiobiology of NAS of Ukraine, Vasylkivska str. 45, Kyiv 03022, Ukraine
2Bila Tserkva National Agrarian University, Soborna pl. 8/1, Bila Tserkva 09117, Ukraine
3Masaryk University, Kamenice 5, A6, Brno 625 00, Czech Republic

*Korrespondenz: Fax: +380456351288; E-mail: yakymenko@btsau.net.ua Eingereicht: 21. März 2011
Übersetzung: Bearbeitung und deutsche Übersetzung für Diagnose Funk e.V.: Claudia Braun; Redaktion Wissenschaft Diagnose-Funk. Es gilt der englische Originaltext. Freier Download auf: http://exp-oncology.com.ua/download/902.pdf

„Langzeiteinwirkung von Mikrowellen-Bestrahlung durch Radar und Mobilfunk löst Krebswachstum aus“
Diagnose-Funk legt Übersetzung der Studie von Yakymenko et al. (2011) vor.


In der Übersichtsarbeit (Review) von Yakymenko et al. fassen die Autoren die Ergebnisse epidemiologischer und experimenteller Studien zusammen und kommen zu dem Schluss, dass Mikrowellen, die im Radar- und Mobilfunkbereich Anwendung finden, das Potenzial haben, Krebswachstum zu begünstigen. Die Schlussfolgerung der Autoren ist, dass die Grenzwerte dringend neu überdacht werden müssen und die Bevölkerung aus Vorsorgegründen vor zu hoher Hochfrequenzstrahlung geschützt werden muss. Die Autoren betonen in der Einführung, dass sie nur epidemiologische und experimentelle Arbeiten verwertet haben, die zweifelsfreie Ergebnisse geliefert haben.
Von Radarstrahlung (1-12 GHz, gepulst) sind vor allem bestimmte Berufsgruppen betroffen. Deshalb wurden beim Radar Daten von Beschäftigten bei Militär und Marine in die Auswertung einbezogen. Mobilfunkstrahlung (859-1900 MHz) ist heutzutage die am meisten verbreitete Strahlung weltweit, hierfür wurden epidemiologische Studien mit Menschen, Experimente mit Nagetieren und Zellkulturen herangezogen.

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