Warnke: Schädigungen und Stand des Wissens

Schädigungen des Menschen durch Hochfrequenzsender
sind seit Jahrzehnten "Stand des Wissens"
Von Dr. Ulrich Warnke, Fak 8.3 Universität des Saarlandes

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Tagungsband 1.Bamberger Mobilfunk-Ärzte-Symposium 29.01.2005
©Ulrich Warnke, Fak 8.3 Universität des Saarlandes, warnke@mx.uni-saarland.de
Teil I: Pathologischer Wirkungsmechanismus der Schädigung: induzierter nitrosativer/oxidativer Stress. Teil II: Physikalisch möglicher Mechanismus der Schädigung: NO-Radikal-Anregung und -Stabilisierung durch Kombination von DC-Feldern mit Radio- und Mikrowellen

Zusammenfassung

Die Symptome einer Störung und Schädigung der Funktionen des Menschen im Einfluss weitgehend nichtthermischer elektromagnetischer Strahlung in der Umgebung von Hochfrequenz-
Sendern ist bereits seit den 30er, 40er Jahren beschrieben.

Die Schädigung besteht als Folgen von
1. Psycho-Neuro-Vegetativen Störungen der Organismus-Funktionen.
2. Chromosomen-Aberrationen mit Tumor-Risiko-Erhöhung.

Zitat Schäfer, 1946: Diese Symptome (zu 1.) sind, wenn auch nach Maß und Zahl nicht zu erfassen, einwandfrei belegt und zweifelsfrei als Allgemeinwirkung des Ultrahochfrequenzfeldes auf den Organismus zu deuten.“
In den 60er Jahren wurden Forschungsergebnisse aus Russland und Polen bekannt, die eindeutig identische Symptome aufzeigten.

Die Symptome zu 1. und 2. können mit den Folgen von induziertem nitrosativen/oxidativen Stress erklärt werden. Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Freie Radikal Stickstoff-Monoxid (NO). Seit den 70er Jahren ist hinreichend bekannt, dass Magnetfelder in Kooperation mit Hochfrequenz-Feldern Freie Radikale beeinflussen: Schwache statische und niederfrequente magnetische Felder bilden (zusammen mit Organismus-eigenen Eisen-/Kupferkomponenten) vermehrt Anregungen Freier Radikale und Stabilisierung ihrer Lebensdauer.

Seit den 70er Jahren wird über die Anregungslinien von dem Freien Radikal NO berichtet, die mit den im Mobil- und Kommunikationsfunk verwendeten elektromagnetischen Frequenzen identisch sind.

Seit den 80er und 90er Jahren ist die überragende vitale Bedeutung von dem Feien Radikal NO für den Organismus bekannt (Nobelpreisvergabe für diese Forschung). Seit den 90er Jahren wird über die Dysfunktion des NO-Systems beim Menschen berichtet, allgemein als nitrosativer Stress bezeichnet.

Der physikalisch-physiologische Wirkungs-Mechanismus funktioniert unabhängig vom thermischen Rauschen innerhalb des Organismus: Die Magnetfelder spalten das Grundniveau von Radikal-Molekülen mit magnetischem Dipol auf (Zeeman-Effekt). Starke elektrische Felder im Organismus (Membranen mit 107 V/m) spalten ebenfalls das Grundniveau von Radikal-Molekülen mit elektrischen Dipolen auf (Stark-Effekt). Resonante Hochfrequenzstrahlung aus technischer Verbreitung im MHz- und GHz-Bereich bauen über diesen aufgesplitteten Grundniveaus diverse Anregungszustände mit exakt festgelegten Frequenzen auf.

Diese Anregungszustände provozieren laut Modell:

Die Folge sind die in Teil I dieser Abhandlung beschriebenen pathologischen Prozesse, insbesondere eine vererbbare Mitochondropathie. Eine entscheidende Rolle in diesem Prozess spielt ein zu geringer Level von Antioxidanzien bei gleichzeitig einwirkenden zusätzlichen oxidativen und nitrosativen Umwelt- und Nahrungs-Noxen, wie z.B. Ozon, Stickoxide, Nitrite, Nitrate, Nitrosamine.