Cherry: ICNIRP-Richtlinien-Kritik

Kurzbeschreibung

"Neil Cherry-Studie Studie " (1999)
Kausaler Zusammenhang von Tumorfällen
und Anzahl der aktiven Sender in Abhängigkeit der Distanz.

Zur Studie

PDF Neil Cherry Studie in Deutsch:
Kritik der Einschätzungen der Auswirkungen auf die Gesundheit in den ICNIRP Richtlinienfür Hochfrequenz- und Mikrowellenstrahlung (100 kHz–300 GHz) >>> [2.451 KB]

Neil Cherry
Lincoln Universität (Neuseeland)
31.01.2000

Inhaltsverzeichnis der Studie

1 EINLEITUNG 9
1.1 Hintergrund dieser Kritik: 9
1.2 Überblick über den vorliegenden Bericht: 10
2 VERBINDLICHE RECHTSGRUNDLAGEN FÜR DEN SCHUTZ DER GESUNDHEIT
DER ALLGEMEINBEVÖLKERUNG BERUHEN AUF EPIDEMIOLOGIE: 12
2.1 Kanzerogenitäts-Einschätzungen beruhen auf Umwelt-Epidemiologie: 12
2.2 Ein Beispiel anhand einer Chemikalie: Benzol 13
2.3 Bradford Hill: Eine Anleitung: 17
2.3.1 Prüfpunkte, NICHT Kriterien: 17
2.3.2 Spezifizität: 18
2.3.3 Experimentieren: 19
2.3.4 Erste Priorität – Dosis-Wirkungs-Beziehung: 19
2.3.5 Zweite Priorität – Stärke des Zusammenhangs: 19
2.3.6 Dritte Priorität – Konsistenz 19
2.3.7 Niedrigste Priorität – Biologischer Mechanismus: 20
2.4 Das unangemessene Vertrauen der ICNIRP in einen biologischen Mechanismus 20
2.5 Krebs-Epidemiologie 21
2.6 Nicht eindeutig bestimmbare Expositionen (Expositionsunschärfe) 23
2.7 Kritik von Dr. Goldsmith an der Vorgehensweise der ICNIRP bei der Grenzwertsetzung 24
2.8 Dr. Goldsmiths Neubewertung von epidemiologischen Nachweisen zur elektromagnetischen Strahlung: 25
2.9 Der Sonderfall von epidemiologischen Studien zu Sendetürmen: 26
2.10 Faktor der Exposition am Wohnort: 30
2.11 Eine angemessenere Vorgehensweise: 30
3 GESCHICHTE DER THERMISCHEN HF-SICHT: 32
3.1 Eine Geisteshaltung mit langer Tradition in den westlichen Industrieländern: 32
3.2 Das US-amerikanische Tri-Service Programm: 32
3.3 Die doppelten Richtlinien von USA und UdSSR: 33
3.4 Bestimmung und Infragestellung des thermischen Schwellenwertes: 33
3.5 Ein offizieller Versuch, elektromagnetische Strahlung zum Karzinogen erklären
zu lassen (1990): 34
3.6 Das britische National Radiological Protection Board, NRPB, behält die thermische HF-Sicht bei (1991): 35
3.7 Der US-amerikanische IEEE/ANSI (American National Institute for Standardization)-Review behält die thermische HF-Sicht bei (1993): 35
3.8 Schlussfolgerung: 35
4 DIE VORGEHENSWEISE VON ICNIRP UND WHO IN DEN 90ER JAHREN: 36
4.1 Einleitung: 36
4.2 Die Vorgehensweise des konstruktiven Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmens 36
4.3 Die Aussage eines führenden Mitglieds der WHO/ICNIRP: 37
4.4 Nachweise versus etablierte Sichtweisen: 38
4.5 Ionisierende Strahlung versus nicht-ionisierende Strahlung? 39
4.6 Ionisierung ist keine Grundvoraussetzung für Krebs: 40
4.7 Beispiele für die extremen Anstrengungen, die unternommen werden, um die thermische HF-Sicht beizubehalten: 40
4.7.1 Die ICNIRP zitiert Ergebnisse falsch: 40
4.7.2 Kürzlich kam es in Neuseeland zu einer ähnlichen Situation: 41
4.7.3 Kanada macht es besser: 43
5 DIE BEWERTUNG DER HF/MW-RICHTLINIE IM ICNIRP-BERICHT VON 1998: 45
5.1 Schlußfolgerungen des ICNIRP-Reviews: 45
5.2 Die Schlussfolgerungen der ICNIRP sind wissenschaftlich falsch: 45
5.3 Die ICNIRP-Richtlinie von 1998: 46
6 EINE SPORT-ANALOGIE DER VERSCHIEDENEN VORGEHENSWEISEN: 48
6.1 Die Konfliktsituation: 48
6.2 Das Spiel der ICNIRP: 48
6.3 Das Spiel 'Schutz der Allgemeinbevölkerung vor Gesundheitsrisiken': 48
7 NICHT-THERMISCHE BIOLOGISCHE MECHANISMEN: 50
7.1 Dr. Ross Adey greift die thermische Sicht direkt an: 50
7.2 Ausströmen von Kalziumionen (Ca2+): 51
7.3 Gesundheitliche Auswirkungen von induzierten Veränderungen in der Homöostase der Kalziumionen: 56
7.4 Dr. Alan Frey stellt die thermische HF-Sicht direkt in Frage: 58
7.5 Elektromagnetische Strahlung senkt den Melatoninspiegel bei Tieren und Menschen: 59
7.6 Die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von gesenkten Melatoninspiegeln: 60
7.7 Human-Biometeorologie: 61
8 BIOELEKTROMAGNETISCHE PRINZIPIEN: 66
8.1 Bioelektromagnetisches Prinzip 1: Elektromagnetische Strahlung spielt in
unserem Körper eine wichtige Rolle. 66
8.2 Bioelektromagnetisches Prinzip 2: Unser Gehirn reagiert von allen Organen am
sensibelsten auf elektromagnetische Wellen. 66
8.2.1 Nachweise, die dies unterstützen: 66
8.2.2 Alzheimer-Krankheit: 67
8.2.3 Schlafstörungen: 67
8.2.4 Neurologische Auswirkungen der Benutzung von Mobiltelefonen: 68
8.3 Bioelektromagnetisches Prinzip 3: Unser Herz ist elektrisch sensibel. 70
8.3.1 Nachweise, die dies unterstützen: 70
8.3.2 Herzkrankheiten: 70
8.3.3 Schädigende Nebenwirkungen von geomagnetischer Aktivität: 70
8.4 Bioelektromagnetisches Prinzip 4: Zellen reagieren auf elektromagnetische
Strahlung. 71
8.4.1 Nachweise, die dies stützen: 71
8.5 Bioelektromagnetisches Prinzip 5: Unser gesamter Körper wirkt wie eine Antenne. 71
8.5.1 Nachweise, die dies unterstützen: 71
8.6 Bioelektromagnetisches Prinzip 6: Das Gehirn ist durch Hormone, die auf elektromagnetische Strahlung reagieren, mit Organen und Zellen verbunden. 72
8.6.1 Nachweise, die dies unterstützen: 72
8.6.2 Brustkrebs: 73
8.6.3 Epidemiologische Studien zu kongenitaler Missbildung und Fehlgeburten: 74
8.7 Bioelektromagnetisches Prinzip 7: Das Prinzip des elektromagnetischen Spektrums. 74
8.7.1 Nachweise, die dies unterstützen: 74
8.8 Bioelektromagnetisches Prinzip 8: Das Prinzip der intrinsischen freien Radikale. 75
8.8.1 Nachweise, die dies unterstützen: Freie Radikale: 75
8.8.2 DNS-Brüche 75
8.8.3 Chromosomenaberrationen: 76
8.8.4 Gen-Transkripte und Aktivität: 77
8.8.5 Beeinträchtigung des Immunsystems durch elektromagnetische Strahlung 77
8.9 Schlussfolgerungen: 78
9 DIE ICNIRP RICHTLINIE IST ERNSTZUNEHMEND FEHLERHAFT UND IN
NEUSEELAND RECHTLICH NICHT ZULÄSSIG: 79
9.1 Unterstützung durch den Gerichtshof für Umweltfragen: 79
9.2 Ein Irrtum des Richters des Gerichtshofes für Umweltfragen: 80
10 WIE DIE ICNIRP BIOLOGISCHE MECHANISMEN BEHANDELT: 81
10.1 Unangemessenes Sich-Verlassen auf einen plausiblen biologischen Mechanismus: 81
10.2 Die HF/MW-Bewertung der ICNIRP bezüglich des Ausströmens von Kalziumionen: 81
10.3 Die ICNIRP ignoriert die meisten Nachweise für Genomtoxizität: 81
11 AUSWIRKUNGEN AUF DIE REPRODUKTIONSFÄHIGKEIT (FORTPFLANZUNG): 100 KHZ – 300 GHZ: 82
11.1 Die Behauptung der ICNIRP: 82
11.2 Die Studien von Daels (1973 und 1976): 82
11.3 Interpretation von Physiotherapie-Studien: 83
11.4 Von der ICNIRP (1998) zitierte Studien an Physiotherapeutinnen: 84
11.5 Fall für Fall-Bewertung: 84
11.5.1 Fehldarstellung der ICNIRP: 84
11.5.2 Von der ICNIRP zitierte Papers: 84
11.5.3 Weitere Studien, die nicht in ICNIRP (1998) zitiert wurden: 85
11.5.4 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: 87
11.5.5 Ein plausibler Mechanismus: 88
11.6 Tier-Toxikologie: 89
11.7 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen zu teratologischen Tierstudien: 92
11.8 Schlussfolgerungen bezüglich der der gesundheitlichen Auswirkungen auf die Reproduktionsfähigkeit (Fortpflanzung): 93
11.9 Expositionsabschätzung: 93
12 KANZEROGENITÄTSEINSCHÄTZUNG: 96
12.1 Laborexperimente: 96
13 KREBS-EPIDEMIOLOGIE: 98
13.1 Zusammenfassung der ICNIRP-Bewertung: 98
13.2 Es sind noch viel mehr Nachweise von Krebsentstehung durch HF/MW verfügbar: 100
13.3 Datenanalyse und Prinzipien der Präsentation: 100
14 DETAILLIERTE AUSWERTUNG DER VON DER ICNIRP ZITIERTEN PAPERS UND BERICHTE: 103
14.1 Barron und Baraff (1958): "Medical consideration of exposure to microwaves (radar)" 103
14.2 Robinette et al. (1980): "Effects upon health of occupational exposure to microwave radiation (radar)" 103
14.2.1 Einleitung 103
14.2.2 Einschätzung der Hazard Number: 104
14.2.3 Ergebnisse der Gesundheitsreihenuntersuchungen: 105
14.2.4 Morbiditätsdaten: 107
14.2.5 Diskussion der Ergebnisse: 109
14.3 Die US-Botschaft in Moskau: Lilienfeld, Tonascia, Tonascia, Libauer und Cauthen (1978). "Foreign Service Health Status Study – evaluation of health status of foreign service employees from selected eastern European posts" 110
14.3.1 Der Kontext: 110
14.3.2 Die wichtigsten Ergebnisse waren unter anderem: 111
14.3.3 Infragestellung der Schlussfolgerungen des Berichts: 113
14.4 Selvin et al. (1992): "Distance and risk measurements for the analysis of spatial data: a study of childhood cancer" – Die Sutra Tower Studie, San Francisco 115
14.4.1 Hintergrund: 115
14.4.2 Muster der Exposition am Wohnort durch den Sendeturm: 115
14.4.3 Faktor der Exposition am Wohnort: 116
14.4.4 Die Zielsetzung von Selvin et al.: 116
14.4.5 Die Ergebnisse und Fehler von Selvin et al.: 117
14.4.6 Detaillierte räumliche Krebsinzidenz und Expositionsanalyse: 118
14.5 Beall, Delzell, Cole und Brill (1996) "Brain Tumor among Electronics Industry Workers": 121
14.6 Grayson (1996): “Radiation Exposure, Socio-econimic Status, and Brain Tumor Risk in the U.S. Air Force: A nested Case-Control Study” 124
14.6.1 Die Behauptung der ICNIRP: 124
14.6.2 Der Kontext der Studie: 124
14.6.3 Graysons Ergebnisse: 124
14.7 Rothman, Chou, Morgan, Balzano, Guy, Funch, Preston-Martin, Mandel, Seffens und Carlo (1996): "Assessment of Cellular Telephone and Other Radiofrequency Exposure for Epidemiologic Research, Brain Tumors and Cancer" 125
14.7.1 Der Kontext: 125
14.7.2 Die Schlussfolgerung: 125
14.8 Rothman, Loughlin, Funch und Dreyer (1996): "Overall Mortality of Cellular
Telephone Customers" 126
14.9 Interimsschlussfolgerung (Papers 1–8): 126
15 STUDIE, BEI DENEN DIE ICNIRP ANERKENNT, DASS SIE ANSTIEGE BEI KREBS DURCH HF/MW-EXPOSITION AUSLÖSEN: 127
15.1 Die Studie zum polnischen Militär: 127
15.1.1 Zurückweisung der ICNIRP: 127
15.1.2 Krebsepidemiologie: 127
15.1.3 Expositions-Einschätzung bei der Studie zum polnischen Militär: 128
15.1.4 Beschreibung der Population: 128
15.1.5 Die Ergebnisse von Szmigielski et al. (1988): 129
15.1.5.1 Bewertung der negativen Auswirkungen auf die Gesundheit: 129
15.1.5.2 Zell-Linien (in vitro) Studien: 129
15.1.5.3 Tier- (in vivo) Studien: 129
15.1.5.4 Integrierte Bewertung der Immunität bei MW/HF-exponierten Tieren: 129
15.1.5.5 Krebsbezogene Aspekte von Exposition gegenüber Mikrowellenfeldern geringen Niveaus: 130
15.2 Die Studie zum polnischen Militär (1971–80): 131
15.3 Die Studie zum polnischen Militär (1971–85): 133
15.4 Vorläufige Ergebnisse der prospektiven Studie zum polnischen Militär: 135
15.5 Vereinfachtes Schema für mittlere und Spitzenexposition: 136
15.6 Schlussfolgerungen: 136
16 STUDIEN ZUR BELASTUNG AM WOHNORT: 137
16.1 Einleitung 137
16.2 Hocking, Gordon, Grain und Hatfield (1996): "Cancer incidence and mortality
16.2 Hocking, Gordon, Grain und Hatfield (1996): "Cancer incidence and mortality and proximity to TV towers." 137
16.2.1 Der Kontext der Studie: 137
16.2.2 Die Populationsstichprobe: 137
16.2.3 Expositionssituation: 138
16.2.4 Ergebnisse der North Sydney Studie: 139
16.2.5 Kritik der North Sydney Studie: 141
16.3 Die Studie aus dem Vereinten Königreich zu regionalen TV-Sendetürmen: 143
16.3.1 Der Kontext der Studie: 143
16.3.2 Ergebnisse der Krebsstudie aus dem UK: 143
16.3.3 Krebsresultate: 144
16.3.4 Analyse der Unterschiede zwischen den Sendeanlagen: 147
16.3.5 Krebs im Kindesalter: 148
16.3.6 Expositions-Einschätzung: 148
16.3.7 Schlussfolgerungen bezüglich der Fernsehturm-Studie aus dem Vereinten Königreich: 149
17 KANZEROGENITÄTSEINSCHÄTZUNG DER ICNIRP – SCHLUSSFOLGERUNG: 150
18 WEITERE STUDIEN, DIE VON DER ICNIRP NICHT ZITIERT WURDEN: 151
18.1 Studien, die in der WHO- (1993) Review zitiert wurden: 151
18.2 Studien, die weder von der WHO noch von der ICNIRP zitiert wurden: 153
18.2.1 Eine grobe Zusammenfassung: 153
18.2.2 Studien zu Gehirntumoren: 156
18.2.3 Leukämie-Überblick: 162
18.2.4 Zusammenfassung: 164
19 VORSCHLAG EINES GRENZWERTES FÜR DIE HF/MW-EXPOSITION DER ALLGEMEINHEIT: 165