Buchner: Veränderung bedeutsamer Neurotransmitter

In der Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft 1 / 2011 wird die Rimbach-Studie veröffentlicht. In ihr wird nachgewiesen, dass sich durch die Dauerstrahlung von Mobilfunkmasten Neurotransmitter verändern: die Stresshormone Adrenalin und Noradrelanin steigen, die Dopaminwerte sinken.

Veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis durch umwelt-medizin-gesellschaft

Studie in Bayern: Auswirkung von Mobilfunkmasten auf die Gesundheit
Die Untersuchung mit dem Titel „ Veränderung klinisch bedeutsamer Neurotransmitter unter dem Einfluss
modulierter hochfrequenter Felder – Eine Langzeiterhebung unter lebensnahen Bedingungen“, Autoren Prof. Buchner/Dr. Eger veröffentlicht die Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft in der Ausgabe 1/2011. In der Zusammenfassung heißt es:

„Die vorliegende Langzeitstudie über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren zeigt bei 60 Teilnehmern eine signifikante Aktivierung des adrenergenen Systems nach Installation einer örtlichen Mobilfunksendeanlage in Rimbach (Bayern). Die Werte der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin steigen in den ersten sechs Monaten nach dem Einschalten des GSM – Senders signifikant für technische Hochfrequenzbelastung. Die Werte der Vorläufersubstanz Dopamin sinken nach Beginn der Bestrahlung erheblich ab. Der Ausgangszustand wird auch nach eineinhalb Jahren nicht wieder hergestellt. Als Hinweis auf die nicht regulierbare chronische Schieflage des Stresshaushaltes sinken die Werte des Phenylethylamins (PEA) bis zum Ende des Untersuchungszeitraums signifikant ab. Die Effekte unterliegen einem Dosis-Wirkungs-Zusammenhang und zeigen sich weit unterhalb gültiger Grenzwerte. Chronische Dysregulationen des Katecholaminsystems sind von erheblicher gesundheitlicher Relevanz und führen erfahrungsgemäß langfristig zu Gesundheitsschäden.“